Die MOS Mittelschwaben ist eine durch die Montessori-Schulen Günzburg, Weißenhorn und Neu-Ulm geplante gemeinnützige GmbH, die vor allem Montessori-SchülerInnen mit gutem mittlerem Bildungsabschluss die Möglichkeit bieten soll, die Fachhochschulreife auf dem reformpädagogischen Weg nach Maria Montessori zu erlangen. In einem ersten Schritt werden dazu die Fachrichtungen Soziales und Gestaltung angeboten.
Zur Zielgruppe einer MOS gehören:
Die Montessori-Schulen Neu-Ulm, Weißenhorn und Günzburg kooperieren bei der Erarbeitung der MOS Mittelschwaben. Weitere Montessori-Schulen sind passiv bzw. über einen Interessensverbund angeschlossen: Dinkelscherben, Memmingen, Augsburg, Kempten, Sonthofen, Oberstaufen, Pfullendorf und Nördlingen. In den meisten dieser Schulen gibt es bereits einen M-Zweig, das heißt, SchülerInnen dieser Schulen sind potenzielle zukünftige SchülerInnen der MOS Mittelschwaben.
Derzeit sind die Fachrichtungen Soziales und Gestaltung festgelegt.
Der Standort für die MOS Mittelschwaben steht noch nicht fest. Erreichbarkeit, Nähe zu anderen Fachoberschulen, Attraktivität der städtischen Angebote und ökonomische Überlegungen werden derzeit für verschiedene infrage kommende Standorte geprüft.
Das pädagogische Konzept wird derzeit ausgearbeitet. Grundlage ist das vom bayerischen Montessori-Landesverband entwickelte Rahmenkonzept. Es beinhaltet:
Aufnahmevoraussetzungen in eine MOS sind ein guter mittlerer Bildungsabschluss, die nötige intellektuelle Reife, eine entsprechend gute Arbeitshaltung und eine hohe Leistungsbereitschaft.
Das Rahmenkonzept kann hier heruntergeladen werden.
Der derzeitige Finanzierungsplan sieht eine Laufzeit von insgesamt 10 Jahren vor und beruht zu einem Drittel auf Eigenmitteln und zu zwei Dritteln auf Fremdmitteln. Der Gesamtfinanzbedarf liegt bei 800.000 bis 900.000 Euro.
Zuschüsse der bayerischen Landesregierung sind 3 Jahre nach Etablierung einer MOS - inklusive dem Nachweis einer erfolgreichen externen Prüfung der beiden ersten Jahrgangsstufen - zu erwarten. Aus der Erfahrung der bereits bestehenden MOS in Bayern wurde ein Finanzplan entwickelt, um die Fremdmittel über Bankenkredite sowie Sponsoren, Bürgschaften, Spenden, Patenschaften oder Darlehensverträge zu erbringen.
Das Konzept sieht eine Aufnahmegebühr, Schulgeld und einen Förderbetrag vor. Für einen Förderbetrag von 10 €/Monat haben sich im Sommer 2009 die Montessori-Schulen in Günzburg, Weißenhorn und Neu-Ulm in Mitgliederversammlungen entschieden. Aufnahmegebühr und Schulgeld stehen in der definitiven Höhe noch nicht fest.
Im MOS-Ausschuss wurden und werden die folgenden Kernpunkte bearbeitet, um letztlich ein für alle Beteiligten tragfähiges MOS-Konzept zu erhalten:
Für den MOS-Ausschuss ist es wichtig, das MOS-Projekt gemeinsam mit den Eltern und SchülerInnen voranzubringen, da die aktive Unterstützung durch Eltern und SchülerInnen ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist.